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Tipps zum richtigen Heizen

Erkrath. Senkt man die Raumtemperatur nur um ein Grad ab, kann man gleich Heizkosten in Höhe von bis zu 6 % einsparen. Darauf weisen jetzt die Stadtwerke Erkrath hin. Die hauseigene Energieberaterin Christine Illgner gibt Tipps, wie man richtig heizt. Und sie erklärt, warum das regelmäßige Lüften so wichtig ist. Außerdem referiert sie am Samstag, 12. Februar, 10 -11.30 h, zum Thema „Schimmelpilz im Wohnungsbau“. Veranstaltungsort ist bei den Stadtwerken Erkrath, Gruitener Str. 27, im Sitzungssaal im 1. OG.

„Ideal ist, wenn man – und das gilt auch für  Herbst und Frühjahr - folgende Temperaturen einhält: Im Wohnzimmer, Kinderzimmer und in der Küche sollten 20°C, im Bad 21°C und nachts im Schlafzimmer 14°C herrschen“, rät Christine Illgner. „Beachten sollte man zudem, dass die Heizung auch bei Abwesenheit tagsüber nie ganz abgestellt wird. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen sind teurer als das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur.“ Wer zu wenig heizt, riskiert Feuchtigkeitsschäden. Und die können wiederum zur Schimmelbildung in der Wohnung führen. Die Kunden der Stadtwerke Erkrath können sich hier über die stabilen Gaspreise freuen. Diese bleiben über die Winterzeit hinaus bis mindestens zum 31. März stabil. In diesem Jahr hatten dagegen bisher 242 der 703 Gas-Grundversorger in Deutschland ihre Preise im Schnitt um 8,5 % angehoben, 144 Gasanbieter senkten sie durchschnittlich um 6,5 %. Das ergab eine bundesweite Analyse bei Gas-Grundversorgern des Vergleichsportals Check24.de, München.

Grundsätzlich gehören die Themen Heizen und Lüften zusammen, da beide für ein angenehmes Raumklima sorgen. Bei so alltäglichen Dingen wie Kochen, Putzen oder auch beim Atmen entstehe Luftfeuchtigkeit, die durch Frischluft ausgetauscht werden sollte. „Wer nicht lüftet, begünstigt Schimmelbildung in der Wohnung“, so Christine Illgner. Wichtig sei, die Lüftungsvorgänge immer bewusst durchzuführen. Heißt: Frischluft nur übers geöffnete statt übers nur angelehnte Fenster zuführen. „Im Winter reicht es aber, die Fenster nur für ein paar Minuten ganz aufzureißen.“ Grundsätzlich gelte, dass für einen ordentlichen Luftaustausch mehrmals täglich zu lüften ist.

„Am besten ist, wenn man morgens in der Wohnung einen kompletten Luftwechsel durchführt und in jedem Zimmer das Fenster weit öffnet. Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden.“ Einmal täglich lüften genüge allerdings nicht. „Vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben. Und auch abends ruhig einen kompletten Luftwechsel inkl. Schlafzimmer vornehmen“, so die Energieberaterin. Selbst bei Regenwetter sollte man nicht darauf verzichten, die Fenster aufzureißen. „Wenn es nicht gerade zum Fenster hereinregnet, ist die kalte Außenluft trockener als die warme Zimmerluft.“ Wer neue, besonders dichte Isolierglasfenster hat, sollte noch öfter lüften als früher. Vorsicht im Keller: Die Fenster nie über lange Zeit auflassen. Ein gekipptes Fenster kann bei tiefen Temperaturen zu Minus-Werten in den Kellerräumen führen und Schäden an der Wasserversorgung anrichten (geplatzte Wasseruhr).

Stadtwerke Erkrath GmbH
Gruitener Str. 27 | 40699 Erkrath 
www.stadtwerke-erkrath.de
Pressekontakt:
EWALD PRÜNTE KOMMUNIKATION
D-59494 Soest | Schonekindstr. 29
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