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Peer Steinbrück besucht Stadtwerke Erkrath

Erkrath. Peer Steinbrück machte auf seiner Sommertour am 10. Juli 2012 Halt bei den Stadtwerken Erkrath. Geschäftsführer Gregor Jeken und Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens empfingen den SPD-Politiker zunächst im Firmensitz an der Gruitener Straße. Steinbrück war in Hemdsärmeln und mit aufgekrempelten Hosenschlägen zu Fuß durchs Düsseltal aus Haan gekommen und zeigte großes Interesse an der Situation der kommunalen Stadtwerke.

Jeken präsentierte die Stadtwerke Erkrath in Zahlen und Fakten. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Detlef Ehlert, stellte die aktuellen Projekte auf dem Weg zur Versorgung mit erneuerbaren Energien vor. Neben weiteren Photovoltaikanlagen, die vor Ort geplant sind, liegt hier das Hauptaugenmerk auf der Investition in eine Windkraftanlage. Nach aktuellem Stand werden sich die Windräder nun doch an einem windreichen Standort in Niedersachsen und nicht auf den Erkrather Höhen drehen.

Dann ging es weiter zum Blockheizkraftwerk (BHKW) am Klinkerweg - dieses Mal im Erdgas-PKW der Stadtwerke. Mit dieser hocheffizienten Anlage decken die Stadtwerke Erkrath seit dem Jahr 2000 je nach wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zwischen 30 und 50 Prozent ihres Strombedarfs - insgesamt produzierte das BHKW bereits über 700 Millionen Kilowattstunden Strom.

Peer Steinbrück wollte sich ein Bild machen, wie die Stadtwerke die Herausforderungen der Energiewende bewältigen. In Erkrath ist man dabei auf einem guten Weg. "Es tat gut, zu erleben, dass von politischer Seite auch einmal gesehen wird, was wir hier leisten," sagt Geschäftsführer Jeken im Rückblick auf den Besuch aus der Hauptstadt, dessen angenehme Atmosphäre noch nachwirkt. Zum Schluss stellt sich ihm dann nur noch die Frage:"War das jetzt unser neuer Bundeskanzler?"

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