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Infoveranstaltung DESERTEC am 18. April 2012 - Klimaschutz aus der Wüste

Erkrath. „DESERTEC Klimaschutz aus der Wüste“. Unter diesem Motto laden die Stadtwerke Erkrath am Mittwoch, dem 18. April 2012, um 19.00 Uhr alle interessierten Bürger zu einer Informations-veranstaltung in die Stadthalle Erkrath ein. Zwei Referenten von der Ruhr-Universität Bochum und der DESERTEC Foundation werden über die Leistungsfähigkeit erneuerbarer Energien und das DESERTEC Projekt berichten. Anschließend stellen sie sich der Diskussion über die Energieversorgung der Zukunft. Der Eintritt ist frei.

DESERTEC ist ein Konzept zur Erzeugung von Ökostrom durch Sonnenkraftwerke, Windkraftanlagen oder Photovoltaik in Wüsten zur Übertragung zu den weiter entfernten Verbrauchszentren. Laut Gerhard Knies, Mitbegründer der DESERTEC Foundation, empfangen die Wüsten der Erde in sechs Stunden mehr Energie als die Menschheit in einem Jahr verbraucht. Zudem leben 90% der Menschen innerhalb einer Distanz von 3.000 km zu den Wüsten der Erde. Die DESERTEC-Idee, Wüstenstrom über hocheffiziente Gleichstromnetze in die Ballungsräume zu leiten, ist somit nicht nur für Europa ein Schritt zur Sicherung der zukünftigen Energie-versorgung. Sie lässt sich auf dem gesamten Erdball umsetzen.

Doch Klimaschutz beginnt vor der Haustür. Deutschland vollzieht die Energiewende. Netzausbau und neue Leitungstrassen sind dafür notwendig. Das wird für viele Menschen ebenso schwer zu akzeptieren sein wie ein Windrad in der Nachbarschaft. Klimakonferenzen zeigen, dass grundlegende Veränderungen der Energieversorgung erst durch globales Umdenken und Kooperation über Ländergrenzen hinweg möglich werden. Dazu gehört die Bereitschaft, neue Ideen zuzulassen und konsequent weiterzudenken.

 „Für mich geht von DESERTEC eine ungeheure Faszination aus.“, so Gregor Jeken, Geschäftsführer der Stadtwerke Erkrath. „Mit der Veranstaltung möchten wir möglichst vielen Menschen zeigen, dass Energie auch in Zukunft vorhanden ist. Wir müssen sie nur klug nutzen und an einigen Stellen auch einmal unbequeme Veränderungen in Kauf nehmen. Wenn wir diese Herausforderung mit Begeisterung angehen, sind wir auch hier in Erkrath von einer regenerativen Energieversorgung nicht mehr weit entfernt.“

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