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Stadtwerke Erkrath und WBG kooperieren bei Stromerzeugung aus Sonnenkraft

Erkrath. Auf den Dächern der Häuser Mozartstraße 8 - 18 der Erkrather Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) wird seit Oktober 2011 Strom aus der Kraft der Sonne gewonnen: Seit knapp einem halben Jahr ist dort eine Photovoltaik-Anlage installiert. 260 Solarpaneele mit einer Gesamtleistung von 61 Kilowatt produzieren jährlich 52.000 Kilowattstunden Sonnenstrom. Das entspricht jährlich etwa der Strommenge, die 15 Haushalte in einem Jahr verbrauchen.

Auf der Suche nach geeigneten Dächern für die Solarstrom-erzeugung war der Vorstand der WBG im Sommer 2011 an die Stadtwerke Erkrath herangetreten, die selbst bereits mehrere Solarstromanlagen im Stadtgebiet betreiben.

Die Flachdächer der Häuser Am Brockerberg / Am Rosenberg erwiesen sich wegen der Gebäudehöhen als ungeeignet. Über eine ertragsversprechende Südausrichtung verfügen außerdem die Häuser an der Falkenstraße. Hier reicht allerdings die Tragfähigkeit der Dachstühle nicht aus für die zusätzlichen Gewichts- und Windlasten einer großen Solarstromanlage.

Nachdem die Stadtwerke Erkrath die Auswahl geeigneter Dächer unterstützt und begleitet hatten, einigten sich die Genossenschaft und das Erkrather Energiedienstleitungsunternehmen darauf, dass die Stadtwerke auch Betreiberin der Photovoltaik-Anlage an der Mozartstraße werden sollte.

Im Oktober 2011 wurde die Anlage auf zwei Dächern installiert. Die Stadtwerke Erkrath trugen die Gesamtinvestition von rund 170.000 Euro und zahlen aus den Solarstromerträgen 20 Jahre lang eine Pacht an die Genossenschaft.

Das, so übereinstimmend die Geschäftsführer Gregor Jeken von den Stadtwerken Erkrath und Hans Erich Hungenberg von der WBG, ist eine echte win-win-Situation: Alle Beteiligten haben einen Nutzen aus dem Projekt. „Und vor allem der Umwelt kommt zugute, dass durch diese zusätzliche regenerative Stromgewinnung klimaschädlicher CO2-Ausstoß vermieden wird“, erklärte Gregor Jeken.

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